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Surround-Mikrofonsystem nach Bruck mit KFM 360 und DSP-4 KFM 360 KFM 360 Set

CCM
  • kompakt
  • weit reichende Möglichkeiten zur Nachbearbeitung auf der digitalen Ebene, d.h. die Bearbeitung der Mikrofon signale erfolgt erst nach der Aufnahme
  • digitale und analoge Ein- und Ausgänge
  • Vorzugseinstellungen sind abspeicherbar
Surround-Mikrofonsystem nach Bruck mit KFM 360 und DSP-4 KFM 360 KFM 360 Set

Die zentrale Einheit ist das Kugel­flächenmikrofon
KFM 360, ein mit zwei Druckemp­fängern arbeitendes Mikrofon, das ohne die weite­ren Systemelemente auch für Stereoauf­nah­men ver­wen­det werden kann. Sein Auf­nah­me­winkel+ beträgt ca. 120° und ermöglicht damit eine nähere Auf­stel­lung als das allein für Stereo­­auf­nah­men konzipierte KFM 6 (90°). Die erforder­liche Anhe­bung des Höhenfre­quenz­gangs ist im Prozessor integriert.

Die Surroundfähigkeit wird durch die “Achten” erreicht, die mittels einer ­steck­baren, durch einen Bajo­­nett­­ver­schluss verriegelbaren Haltevorrich­tung (SGC-KFM) unterhalb der Druckemp­fänger angebracht wer­den können. Die Aus­rich­tung dieser Mikro­fone erfolgt exakt nach vorne.

Der Prozessor DSP-4 KFM 360 leitet aus den vier Mikro­fonsignalen die vier Eckkanäle (L, R, LS, RS) ab, und aus den beiden Frontsignalen den Cen­ter­­-Kanal. Ein weiterer Kanal über­trägt allein die tiefen Fre­quen­zen bis 70Hz. Zur Ver­mei­dung der Wahr­neh­mbarkeit der hinteren Laut­spre­cher besteht die Mög­lich­keit, die entspre­chen­­den Kanäle im Pegel abzusen­ken, sie zu ver­zö­gern und im Frequenz­gang nach oben abzu­sen­ken.

Die Basis­breite der Wiedergabe vorne kann verän­dert werden, und die Richt­charakteristik der nach vorne / ­hinten weisenden virtu­el­len Mikrofone kann unab­hän­gig voneinander gewählt wer­den.

Die Prozessoreinheit hat sowohl analoge als auch digi­­tale Mikrofon­-Ein­gänge. Neben einer Signalver­stär­­­kung verfügt sie auch über eine Fre­quenz­gang-Korrek­­tur: Die eingebauten Druck­­­empfänger werden in den Höhen, und die Achten in den Tiefen korrigiert.

Wie bei MS ist auch eine Nach­bear­beitung möglich. Diese erfolgt auf der digitalen Ebene